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Bundeseinheitliches System zur Erfassung von Daten zu Lebensmitteln, die bei Krankheitsausbrüchen beteiligt sind (BELA)

BELA

Das bundeseinheitliche System zur Erfassung von Daten zu Lebensmitteln, die bei Krankheitsausbrüchen beteiligt sind (BELA) wird deutschlandweit geführt. BELA ist die zentrale Sammlung von Daten der Länder zu Krankheitsausbrüchen,
deren Ursache im Verzehr von Lebensmitteln liegt. Der Verdacht auf einen lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch besteht bei Erkrankungen von zwei oder mehr Personen, welche im Zusammenhang mit demselben Lebensmittel aufgetreten sind. Die für die Lebensmittelüberwachung und das Veterinärwesen zuständigen Behörden arbeiten in diesen Fällen mit den für die Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten nach dem Infektionsschutzgesetz zuständigen Behörden der Länder zusammen.

Die Datenerhebung

Für die Datenerhebung hat der Ausschuss „Zoonosen“ nach den Vorgaben der „AVV Zoonosen Lebensmittelkette“ ein System beschlossen, welches aus einem Dokumentationsbogen und einem Handbuch mit Erläuterungen zum Ausfüllen besteht. Die aktuellen Versionen finden Sie in der rechten Servicespalte.

Der Dokumentationsbogen für die BELA-Meldung ist ein ausfüllbares pdf-Formular. Der Meldebogen soll unmittelbar nach Abschluss der Untersuchungen von den für die Veterinär- und Lebensmittelüberwachung zuständigen Behörden der Länder ausgefüllt und an das BVL übermittelt werden.

Im BELA-Meldebogen werden allgemeine Angaben zum Ausbruch, Informationen zum verdächtigen Lebensmittel sowie ggf. zu einer kontaminierten Zutat erfasst. Um die Erfassung zu vereinfachen und eine bessere Vergleichbarkeit zu erreichen, wurden an verschiedenen Stellen Auswahlfelder bzw. Drop-Down-Menüs eingefügt.

Um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsbehörden das Ausfüllen des Meldebogens zu erleichtern, hat das BVL einige Ausfüllbespiele erstellt, die Sie ebenfalls in der rechten Servicespalte finden.

Wird der Krankheitsausbruch als lebensmittelbedingt angesehen, so ist ein BELA-Meldebogen auszufüllen und einzusenden, auch wenn der ursächliche Erreger bzw. das ursächliche Agens in den untersuchten Proben nicht nachweisbar war.

Im BVL werden die Daten aus den Meldebögen in eine Datenbank eingegeben und analysiert.

Was geschieht mit den Daten?

Die Daten werden jährlich mit den nach dem Infektionsschutzgesetz beim Robert Koch-Institut (RKI) erfassten Daten zu den menschlichen Erkrankungen abgeglichen und in einem Bericht zusammengeführt und an die EFSA übermittelt. Entsprechend den Vorgaben der „AVV Zoonosen Lebensmittelkette“ werden die deutschen Daten in den EU-Zoonosenbericht nach Richtlinie 2003/99/EG integriert.

Meldewege zu lebensmittelbedingten KrankheitsausbrüchenZoom© BVL

Der Jahresbericht

Auf Grundlage der gesammelten Daten verfasst das BVL gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut jährlich einen Bericht über die Untersuchungsergebnisse zu lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen in Deutschland. Der Bericht enthält sowohl die Daten aus den BELA-Meldungen, als auch die über SurvNet an das RKI übermittelten Angaben der Gesundheitsämter.
Den gemeinsamen Jahresbericht zu lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen in Deutschland in 2015 finden Sie in der rechten Servicespalte.

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