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Wie wird der Signalwert ermittelt?

In den jeweiligen Warengruppen werden die am höchsten belasteten Produkte identifiziert. Der unterste Acrylamidwert dieser zehn Prozent am höchsten belasteten Lebensmittel wird dann als Signalwert festgelegt. Grundsätzlich gilt ein maximaler Signalwert von 1000 µg/kg. Wird der Signalwert oder ein Gehalt von mehr als 1000 µg/kg überschritten, so treten die Überwachungsbehörden der Länder in einen Minimierungsdialog mit den betroffenen Herstellern ein. Durch Änderungen der Rezeptur oder des Herstellungsverfahrens wird dann versucht, den Acrylamidgehalt zu reduzieren. Die dadurch erreichten niedrigeren Konzentrationen fließen im darauf folgenden Jahr in die neue Signalwert-Berechnungen ein. Dadurch erfolgt eine kontinuierliche Verminderung der Acrylamidgehalte in den betroffenen Lebensmitteln.

Informationen zur achten Signalwertberechnung finden Sie hier.

Informationen zur siebten Signalwertberechnung finden Sie hier.

Nächste Signalwertberechnung

Das BVL hat im Rahmen der Veröffentlichung der 8. Signalwertberechnung bereits angekündigt, dass zukünftige statistische Auswertungen und die Neuberechnung des Signalwerts für die im nationalen Minimierungskonzept verbleibenden Produkte im Abstand von ca. zwei Jahren erfolgen werden. Die nächste turnusgemäße Berechnung wird demnach voraussichtlich im 2. Halbjahr 2013 stattfinden.


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