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Meldungen im Europäischen Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel

Im BVL ist die nationale Kontaktstelle des Europäischen Schnellwarnsystems für Lebensmittel und Futtermittel (RASFF) angesiedelt, über das Meldungen über Lebensmittel, Futtermittel und Lebensmittelbedarfsgegenstände ausgetauscht werden, von denen ein Gesundheitsrisiko ausgeht. Das BVL nimmt Meldungen der Bundesländer entgegen und leitet diese nach einer Prüfung an die Europäische Kommission weiter. Die Kommission überprüft und notifiziert die Meldungen aller Mitgliedsländer des RASFF. Das BVL fasst die Meldungen eines Tages zu Tagesberichten zusammen und sendet diese an die Kontaktstellen der Bundesländer, das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und an weitere Bundesbehörden. Die Veröffentlichung der Tagesberichte erfolgt unter Berücksichtigung des Bundesdatenschutzgesetzes.

Bestehen unmittelbare Risiken für den Verbraucher, so informieren die für die Lebensmittelüberwachung zuständigen Bundesländer die Öffentlichkeit über die betroffenen Produkte und deren Hersteller.

Die tägliche Übersicht der anonymisierten Meldungen aus dem Schnellwarnsystem sowie die Tagesmeldungen der vergangenen Monate sind in der rechten Seitenspalte abrufbar.

Je nach Risiko und Dringlichkeit werden unterschiedliche Meldungen verwendet

Warnmeldungen (Alert Notifications) betreffen Lebensmittel,Futtermittel oder Lebensmittelbedarfsgegenstände, von denen ein Risiko für die menschliche Gesundheit (bei Futtermitteln auch für die tierische Gesundheit oder die Umwelt) ausgeht und die sich in einem der am Netz beteiligten Staaten in Verkehr befinden, so dass ein schnelles Tätigwerden in einem anderen Mitgliedstaat erforderlich wird. Die Warnmeldung wird von dem Netzmitglied herausgegeben, in dem ein produktbezogenes Risiko festgestellt wurde. Befindet sich die betroffene Ware bereits beim Verbraucher, wird eine Warnung der Öffentlichkeit, zum Beispiel in Form einer Pressemitteilung, durch den Hersteller, Importeur, Händler oder die zuständige oberste Landesbehörde veranlasst. Über das Ergebnis von Rückrufaktionen werden die anderen Mitgliedsländer durch Folgemeldungen informiert.

Informationsmeldungen hingegen erfordern keine sofortigen Maßnahmen eines anderen Mitgliedstaates, entweder da das Produkt nicht oder nicht mehr in anderen Mitgliedsländern auf dem Markt ist (Informationsmeldung zur Kenntnisnahme) oder weil das von dem betreffenden Produkt ausgehende Risiko keine sofortigen Maßnahmen erfordert (Informationsmeldung zur Weiterbehandlung).

Grenzzurückweisungen (GZ): Meldungen über die Zurückweisung eines Postens, eines Behälters oder einer Fracht Lebens- oder Futtermittel durch eine Grenzkontrollstelle oder eine benannte Eingangsstelle der EU. Die betroffene Lieferung wird in das Herkunftsland zurückverbracht oder an Ort und Stelle vernichtet.

Als Nachricht (News) werden Mitteilungen bezeichnet, die nicht unter eine der oben genannten Kategorien fallen, aber dennoch als bedeutsam für die Lebensmittel- oder Futtermittelüberwachung der am Netz beteiligten Staaten eingestuft werden.

Rechtlicher Hinweis

Das BVL übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit der Informationen in diesen Tageslisten. Die Informationen werden so weiter verarbeitet, wie sie dem BVL über die EU-Kommission von der Kontaktstelle des jeweiligen Mitgliedslandes zur Verfügung gestellt werden.

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