Navigation und Service

BVL schließt Projekt mit Marokko erfolgreich ab

Fachleute vermittelten Wissen bei der Zulassung und Kontrolle von Pflanzenschutzmitteln

Nach gut zweijähriger Laufzeit ist ein gemeinsames Twinning-Projekt des französischen Landwirtschaftsministeriums und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mit der marokkanischen Lebensmittelsicherheitsbehörde ONSSA erfolgreich abgeschlossen worden. Die mit EU-Mitteln geförderte Kooperation zielte darauf, dem Office National de Sécurité Sanitaire des Produits Alimentaires (ONSSA) Know-how auf den Gebieten der Bewertung, Zulassung und Kontrolle von Pflanzenschutzmitteln zu vermitteln.

Bei der zweitägigen Abschlussveranstaltung in der marokkanischen Hauptstadt Rabat erklärte der Präsident des BVL, Dr. Helmut Tschiersky: "Für mich und das BVL ist es eine Herzensangelegenheit, durch die Vermittlung von Fachwissen Marokko in seinem Modernisierungsprozess im Agrarsektor zu unterstützen." Ziel des Projektes war es, die erst im Jahr 2010 ins Leben gerufene ONSSA in die Lage zu versetzen, die Zulassung und Marktkontrolle von Pflanzenschutzmitteln, Düngemitteln und Kultursubstraten optimal durchzuführen, damit auch marokkanische Landwirte Zugang zu sicheren Produkten bekommen. In Anwesenheit seines ONSSA-Kollegen Ahmed Bentouhami versicherte Tschiersky, dass das BVL das Engagement in dieser Region Afrikas auch in Zukunft fortsetzen werde.

BVL und ONSSA hatten bereits im April 2010 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, das den gegenseitigen Austausch auf den Gebieten der Lebensmittelsicherheit, des Pflanzenschutzes, der Zulassung von Tierarzneimitteln und anderen Veterinärprodukten sowie in der Analytik zum Ziel hatte. Aus dieser Kooperation resultieren regelmäßig gegenseitige Besuche, Fortbildungen und Studienreisen.

Marokko ist ein wichtiger Handelspartner Deutschlands, vor allem als Lieferant von Gemüse, Fisch, Frischobst und Zitrusfrüchten. Allein im Jahr 2015 importierte Deutschland Frischgemüse im Wert von 88,7 Millionen Euro. Mit einem Programm zur Entwicklung des Landwirtschaftssektors, dem "Plan Maroc Vert", verfolgt die Regierung des Landes das Ziel, Marokko zu einer der modernsten Landwirtschaftsregionen Nordafrikas zu entwickeln.

Hintergrundinformation

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ist eine eigenständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Das BVL ist für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, Tierarzneimitteln und gentechnisch veränderten Organismen in Deutschland zuständig. Im Bereich der Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit übernimmt es umfassende Managementaufgaben und koordiniert auf verschiedenen Ebenen die Zusammenarbeit zwischen dem Bund, den Bundesländern und der Europäischen Union.

Fotos der Abschlussveranstaltung

BVL-Präsident Dr. Helmut Tschiersky und sein marokkanischer Amtskollege, ONSSA-Generaldirektor Ahmed Bentouhami, ziehen eine positive Bilanz.ZoomBVL-Präsident Dr. Helmut Tschiersky und sein marokkanischer Amtskollege, ONSSA-Generaldirektor Ahmed Bentouhami, ziehen eine positive Bilanz. © Auswärtiges Amt

Zur Abschlussveranstaltung des Projektes kamen viele Beteiligte in Rabat zusammen.ZoomZur Abschlussveranstaltung des Projektes kamen viele Beteiligte in Rabat zusammen. © ONSSA

Ausgabejahr
2017
Erscheinungsdatum
31.05.2017
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Pressestelle • Mauerstraße 39-42 • 10117 Berlin
Telefon: 030/18444-00211 • Telefax: 030/18444-00209
E-Mail: pressestelle@bvl.bund.de • www.bvl.bund.de
Pressesprecherin
Nina Banspach (V.i.S.d.P.)

Mit zwei Klicks zu mehr Sicherheit. Erst nach Aktivierung des Schiebereglers wird das Element aktiviert. Datenschutzrechtlicher Hinweis: Durch Betätigen dieses externen Links verlassen Sie die Webseiten des BVL. Auf den Inhalt der nachfolgenden Website haben wir keinen Einfluss, insb. nicht auf den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung, die Sie hier finden können.


© 2017 Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit