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Jahresbericht Lebensmittelbestrahlung 2014

Kontrolle der Lebensmittel auf der Stufe des Inverkehrbringens

Im Jahr 2014 wurden 3.214 Lebensmittelproben auf Bestrahlung untersucht. 35 Proben, d. h. 1,1 % der Gesamtprobenzahl, wurden beanstandet.

Für die Beanstandungen gab es verschiedene Gründe: 19 Proben waren bestrahlt, obwohl dies für das untersuchte Lebensmittel nicht zulässig war. Hiervon betroffene Produktgruppen waren Nahrungsergänzungsmittel, Fischerzeugnisse, Suppen/Soßen, Fertiggerichte sowie Krusten/Schalentiere. Für 3 Proben war die Behandlung mit ionisierenden Strahlen zugelassen, aber die Ware war nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet. Dies waren Lebensmittel aus den Gruppen der getrockneten Kräuter und Gewürze sowie der Würzmittel. Bei weiteren 13 Proben konnte die Zulässigkeit einer Bestrahlung nicht abschließend geklärt werden. Ein Grund dafür ist, dass mit den eingesetzten Analysemethoden zum Teil keine Beurteilung möglich ist, ob nur eine Zutat oder das ganze Produkt bestrahlt wurde. Betroffen waren Suppen/Soßen, getrocknete Kräuter und Gewürze, Nahrungsergänzungsmittel sowie Würzmittel.

Zum Download: Von den Landesüberwachungsbehörden erhobene und vom BVL zusammengestellte Daten aus dem Berichtsjahr 2014: Ergebnisse der Kontrollen auf der Stufe des Inverkehrbringens von Lebensmitteln.

Kontrolle von Anlagen zur Bestrahlung von Lebensmitteln in Deutschland

Im Jahr 2014 wurden in drei Bestrahlungsanlagen Lebensmittel bestrahlt, nämlich von der Firma Synergy Health Radeberg GmbH, der Firma Synergy Health Allershausen GmbH und der Firma BGS Beta-Gamma-Service GmbH & Co. KG, Wiehl. Insgesamt wurden etwa 262 Tonnen Lebensmittel bestrahlt. Davon waren etwa 97 Tonnen für die EU bestimmt. Die durchschnittliche absorbierte Dosis wurde für bestrahlte Lebensmittel mit Bestimmung für die EU mit <10 kGy angegeben.

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