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Ergebnisbericht der Task Force EHEC am BVL zur Aufklärung des EHEC O104:H4 Krankheitsausbruchs in Deutschland

Zur epidemiologischen Untersuchung des EHEC O104:H4 Ausbruchs auf der Lebensmittelseite wurde durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) eine Task Force, bestehend aus Experten aus fünf Bundesländern (Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bayern), dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) einberufen. Weiterhin gehörten Experten des Robert Koch-Institutes (RKI) der Task Force an.

Die Task Force EHEC wurde am Freitag, den 3. Juni 2011, am BVL gegründet und kam in einer konstituierenden Sitzung zusammen. Das BVL war Gastgeber der Task Force und hat zusammen mit Mitarbeitern des Bayrischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) die Arbeit der Task Force koordiniert. Ab dem 5. Juni 2011 unterstützten Wissenschaftler der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) die Arbeit der Task Force EHEC. Weitere Unterstützung wurde durch das Lagezentrum des BVL und durch Dateneingabeteams des BfR am Standort Marienfelde geleistet. Übergeordnetes Ziel der Task Force war es, das für den EHEC O104:H4 Ausbruch verantwortliche Lebensmittel zu identifizieren und den Ausbruch zu stoppen. Am 5. Juli 2011 hatte die Task Force EHEC diese Aufgaben bewältigt und wurde aufgelöst.

Grundsätzlich lässt sich die lebensmittelseitige Aufklärung des EHEC O104:H4 Ausbruchs in drei Phasen gliedern.

In Phase I wurde das mit dem EHEC Erreger assoziierte Lebensmittel gesucht. Nachdem Sprossen als das mit dem EHEC Erreger behaftete Lebensmittel identifiziert waren, begann Phase II. Hier wurde die Quelle des EHEC Erregers gesucht, und es wurden epidemiologische Informationen zur Eingrenzung des Zeitraums, in welchem die Quelle aktiv war, gesammelt und ausgewertet. Weiterhin wurden von der Task Force Empfehlungen zum Eliminieren der Ausbruchsquelle formuliert und an die zuständigen Risikomanagementbehörden kommuniziert.

In einer sich an diese beiden akuten Phasen der Ausbruchsaufklärung anschließenden Phase III kann eine vertiefte wissenschaftliche Aufklärung des Ausbruchsgeschehens mit einer Risikobewertung und der Ableitung von Präventionsmaßnahmen für die Zukunft erfolgen.

Die Task Force EHEC war nur in den Phasen I und II der lebensmittelseitigen Aufklärung des EHEC O104:H4 Ausbruchs aktiv. Der Ergebnisbericht der Task Force EHEC zur Aufklärung des EHEC O104:H4 Krankheitsausbruchs in Deutschland kann hier abgerufen werden.

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