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Die Task Force „Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit“

Experten beraten am Besprechungstisch.ZoomExperten aus Bund und Ländern kommen in der Task Force zusammen. © Marcus Gloger / BVL

Die Task Force „Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit“ ist ein Krisenmanagement-Gremium der Länder und des Bundes. Die Task Force „Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit“ wird auf Beschluss des Krisenrates einberufen. Der Krisenrat legt auch die Zusammensetzung und den genauen Auftrag der Task Force fest.

Die Task Force hat ihren Sitz im Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Der Leiter der Geschäftsstelle des Krisenstabes steht im Krisenfall der Task Force vor. Die Task Force besteht aus Experten der Länder, des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und des BVL. Zusätzlich können Sachverständige anderer Bundesbehörden auch aus anderen Geschäftsbereichen (z. B. vom Robert Koch-Institut) hinzugezogen werden.

Die Aufgaben der Task Force umfassen unter anderem die Erarbeitung von Empfehlungen zur Ausbruchsaufklärung sowie zur Eliminierung von Quellen und Behebung von Ursachen. Damit verfolgt sie das Ziel, schnellstmöglich die kontaminierten Lebensmittel und die Kontaminationsquelle zu finden und den Ausbruch zu stoppen.

Wesentliche Aufgaben der Task Force sind:

  • die Konzentration von Fachexpertise in einem Gremium
  • die Empfehlung von Maßnahmen zur Aufklärung der Krise und Behebung der Ursache
  • die fachliche Koordination bei der Krisenbewältigung
  • die Kommunikation der Ergebnisse an den Krisenstab

Zur Erfüllung dieser Aufgaben kann die Task Force in einzelne Arbeitsgruppen aufgeteilt werden, z. B. zur Analyse der Warenströme, zur Erarbeitung lebensmittelepidemiologisch wichtiger Zusammenhänge und zur Auswertung der speziellen Untersuchungsergebnisse.

Unterstützt wird die Task Force bei ihrer Arbeit von allen anderen am Krisenmanagement beteiligten Organisationseinheiten des BVL, insbesondere durch das Lagezentrum.

Zum erstmaligen Einsatz einer Task Force kam es im Jahr 2011 während des EHEC-Krankheitsausbruchs mit über 3.000 Erkrankten und 53 Toten. Im Nachgang zu dieser Lebensmittelkrise wurde die Einberufung einer Task Force mit der Bund-Länder-Vereinbarung zum Krisenmanagement verbindlich geregelt. Zu einem erneuten Task Force Einsatz und damit zur praktischen Umsetzung der Vereinbarung kam es 2012, als über 11.000 Kinder und Jugendliche in den neuen Bundesländern an Brechdurchfall (Gastroenteritis) erkrankten.

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