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Was ist Lebensmittelbetrug?

Schale mit verschiedenen OlivensortenZoom© Fotolia

Unter Lebensmittelbetrug versteht man im Allgemeinen das Inverkehrbringen von Lebensmitteln mit dem Ziel, durch vorsätzliche Täuschung einen finanziellen oder wirtschaftlichen Vorteil zu erlangen.

Durch Verwendung unerlaubter Zusätze, die zu einer Änderung der Zusammensetzung des Lebensmittels führen oder durch bewusste Falschdeklaration, also die absichtliche Verwendung falscher oder unzureichender Angaben auf dem Etikett, soll der Kunde bzw. Verbraucher getäuscht werden.

Als Beispiele lassen sich hier eine falsche Kennzeichnung der Fleischart, der Austausch wertvoller Inhaltsstoffe durch billigere Ersatzstoffe, unzutreffende Gewichtsangaben sowie die fälschliche Verwendung von Bio- oder Tierschutzlogos anführen.

Doch nicht bei jedem dem Anschein nach Lebensmittelbetrug darstellenden Fall handelt es sich tatsächlich um Lebensmittelbetrug. Entscheidend ist eine klare thematische Abgrenzung zu Fällen, welche „nur“ das Lebensmittelrecht verletzen.

Im Gegensatz zu Verletzungen des Lebensmittelrechts, welche von der amtlichen Lebensmittelüberwachung durch ein Bußgeldverfahren geahndet werden, kann Lebensmittelbetrug ein Straftatbestand sein, welcher von den Strafverfolgungsbehörden (Staatsanwaltschaft, Polizei und Zollverwaltung)  in Zusammenarbeit mit den Lebensmittelüberwachungsbehörden verfolgt wird.

Die Sichtweisen der europäischen Mitgliedstaaten hierzu sind unterschiedlich. Dies ist ein Grund dafür, dass es derzeit in der europäischen Gesetzgebung noch keine einheitliche rechtliche Definition des Begriffs „Food Fraud - Lebensmittelbetrug“ gibt.

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