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Gemeinsamer nationaler Bericht des BVL und RKI zu lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen in Deutschland in 2016 erschienen

Die Daten zu lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen in Deutschland werden von den Gesundheits- und Lebensmittelüberwachungsbehörden vor Ort erfasst und über parallele Meldewege (gemäß Infektionsschutzgesetz bzw. BELA-Meldungen) über die Behörden der Länder an das Robert-Koch-Institut (RKI) bzw. an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) übermittelt. Die übermittelten Daten werden von RKI und BVL zusammengeführt, gemeinsam bewertet und an die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority, EFSA) berichtet. Auf Grundlage der gesammelten Daten wird seit 2015 durch RKI und BVL jährlich ein gemeinsamer Bericht publiziert. Im Jahr 2016 wurden insgesamt 397 lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche an das RKI bzw. an das BVL übermittelt. Mindestens 2.508 Erkrankungen, 256 Hospitalisierungen und 4 Todesfälle standen mit den Ausbrüchen in Zusammenhang. Etwa die Hälfte der übermittelten Ausbrüche wurden durch den Erreger Campylobacter verursacht, 23 % durch Salmonellen. Bei 41 Ausbrüchen wurde die Evidenz für den Zusammenhang zwischen den Erkrankungen und einem Lebensmittel gemäß der EFSA-Kriterien als hoch bewertet. Campylobacter-Enteritis-Ausbrüche nahmen bei den Ausbrüchen mit hoher Evidenz den größten Anteil ein (23%). Die Campylobacter-Entiritis-Ausbrüche wurden am häufigsten durch den Verzehr von nicht erhitzter Rohmilch verursacht.

Ausgabejahr
2017
Erscheinungsdatum
14.11.2017

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