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Was sind Tätowiermittel?

Mit dem Begriff „Tätowiermittel“ werden Farbstoffe bezeichnet, die in oder unter die menschliche Haut eingebracht werden. Sie sollen dort verbleiben und sind dafür bestimmt, das Aussehen zu beeinflussen.

Heutige Tätowiermittel sind Gemische, die hauptsächlich aus Farbpigmenten (z. B. Titandioxid, Kohlenstoff, Eisenoxide, Chromoxide, Azoverbindungen), Flüssigkeiten zur Suspendierung (Wasser, Alkohol) und Mitteln zur Einstellung der Konsistenz und Haltbarkeit (u. a. Bindemittel und Konservierungsstoffe) bestehen.

Ich möchte mich tätowieren lassen. Was muss ich beachten?

Wer sich tätowieren lassen möchte, sollte sich vorher gut informieren. Wichtig ist, dass die Tätowierung von einer qualifizierten Person durchgeführt wird. Denn „sich ein Tattoo stechen zu lassen“ ist nicht nur schmerzhaft, sondern birgt auch gesundheitliche Risiken. Wenn die hygienischen Bedingungen nicht eingehalten werden oder die verwendeten Nadeln nicht steril sind, besteht das Risiko einer bakteriellen Infektion. Die in die Haut verbrachten Farbstoffe müssen zudem gesundheitlich unbedenklich sein.

Nur ein Tätowier-Profi kennt seine Tätowiermittel und arbeitet hygienisch. Aufgrund dessen empfiehlt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). das Tattoostudio sorgfältig auszuwählen. Worauf sollten Sie bei der Auswahl eines Tattoostudios achten? Wohin können Sie sich wenden, wenn Sie Probleme haben? Antworten auf diese Fragen finden Sie in den FAQ des BVL.

Rechtliche Regelungen

Damit das gesundheitliche Risiko für die Verbraucherin oder den Verbraucher so gering wie möglich ist, unterliegen die Tätowiermittel in Deutschland einer rechtlichen Regelung. Die Hersteller sind daher verpflichtet, ihre Produkte sicher herzustellen. Tätowiermittel müssen zudem nach bestimmten Kriterien gekennzeichnet sein. Beispielsweise sind Herstellerangaben nötig, Angaben zum Mindesthaltbarkeitsdatum und eine Liste aller Bestandteile. Mehr lesen...

Aufgabe des BVL

Bevor ein Tätowiermittel überhaupt verwendet werden darf, muss die zuständige Überwachungsbehörde der Bundesländer über den Ort der Herstellung oder des Imports informiert werden und die chemische Zusammensetzung dem BVL mitgeteilt werden. Das BVL stellt den Giftinformationszentren in Deutschland diese Rezeptur zum Zweck der Beratung im Fall einer medizinischen Behandlung bei Gesundheitsstörungen zur Verfügung.

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