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Persönliche Schutzausrüstung

Zur sachgerechten Anwendung von Pflanzenschutzmitteln gehört die geeignete Schutzausrüstung. Sie besteht aus Schutzanzug, Handschuhen, Kopfschutz, Augen- und Atemschutz, Gummischürze und Fußschutz. Die erforderliche Ausrüstung wird für jedes Pflanzenschutzmittel individuell festgelegt, denn sie ist abhängig von den Eigenschaften des Mittels und der Anwendungsweise. Auf der Packung eines Pflanzenschutzmittels steht, welche Ausrüstung vorgeschrieben ist. Wenn im Einzefall keine spezielle Schutzausrüstung vorgesehen ist, sind zumindest ein langärmeliges Hemd und lange Hosen zu tragen. Um ihre Gesundheit nicht zu gefährden, sollten Anwender niemals auf die Schutzmaßnahmen verzichten.

In Fahrzeugen mit einer geschlossenen Fahrerkabine mit mindestens Schutzkategorie 3 kann auf die Schutzausrüstung verzichtet werden. Außerhalb der Kabine ist die vorgeschriebene Schutzausrüstung jedoch zu tragen. Um eine Verunreinigung des Kabineninnenraumes zu vermeiden, muss kontaminierte Schutzausrüstung zuvor abgelegt und  außerhalb der Kabine aufbewahrt werden. Kontaminierte Handschuhe sollten vor dem Ausziehen abgewaschen werden, und die Hände sollten vor dem Betreten der Kabine mit klarem Wasser gereinigt werden.

Die Richtlinie „Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln“ des BVL beschreibt die Anforderungen an die Elemente der persönlichen Schutzausrüstung, die im Rahmen des Zulassungsverfahrens von Pflanzenschutzmitteln vorgeschrieben werden können, um beim Umgang mit dem Mittel nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit der Anwender auszuschließen.

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