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Fragen und Antworten zu den neuen Pflanzenzüchtungstechniken

Die Züchtung von Nutzpflanzen zur Anpassung an veränderte Umweltbedingungen und Verbraucheransprüche nutzt von jeher technische Methoden. Durch den wissenschaftlichen Fortschritt sind in den letzten Jahren neue Techniken hinzugekommen, die einen schnelleren und effizienteren Züchtungsfortschritt erlauben. Mit der jüngsten Entwicklung des „genome editing“ hat diese Entwicklung einen vorläufigen Höhepunkt erfahren. Züchter erhoffen sich von den neuen Pflanzenzüchtungstechniken rasche und kosteneffiziente Züchtungsfortschritte. Kritiker warnen vor Risiken und sehen einen Regulierungsbedarf für diese Techniken ähnlich wie bei der konventionellen Gentechnik.

Das BVL hat mit Bescheid vom 5. Februar 2015 festgestellt, dass die Anwendung eines Verfahrens dieser neuen Züchtungstechniken, die Oligonukleotid gerichtete Mutagenese (OGM), nicht unter das Gentechnikrecht fällt und Raps, der über dieses Verfahren durch eine Punktmutation verändert wurde, kein gentechnisch veränderter Organismus im Sinne des Gentechnikgesetzes darstellt (Fachmeldung vom 3. Juni 2015).

Das BVL hat ferner zur gentechnikrechtlichen Einordnung von neuen Pflanzenzüchtungstechniken, insbesondere OGM und CRISPR-Cas9, ausführlich Stellung genommen (Stellungnahme vom November 2015).

Das BVL hat nun eine Liste häufig gestellter Fragen zu diesen neuen Pflanzenzüchtungstechniken mit Antworten (Frequently asked questions, FAQs) zusammengestellt. Sie sollen zur Orientierung dienen und die Diskussion auf eine fachliche Grundlage stellen. Die Liste der FAQs finden Sie hier:

Ausgabejahr
2016
Erscheinungsdatum
07.04.2016

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