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Geschichte

Die Geschichte der Lebensmittelüberwachung in Deutschland begann im Jahr 1876 mit der Gründung des Kaiserlichen Gesundheitsamtes in Berlin. Aus ihm gingen 1918 das Reichsgesundheitsamt und 1952 das Bundesgesundheitsamt hervor.

Nach einer Umorganisation wurde als Nachfolgebehörde des Bundesgesundheitsamts das Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) gegründet.

Die BSE-Krise im Jahr 2000 löste eine umfassende öffentliche Diskussion über den gesundheitlichen Verbraucherschutz aus, die am Ende zu dessen Neuorganisation führte. Ziele waren eine Stärkung des Verbraucherschutzes und eine bessere Koordination der Lebensmittelsicherheit zwischen Bund, Bundesländern und der Europäischen Union. Grundlage der Neuorganisation war ein Gutachten von Hedda von Wedel, das die damalige Präsidentin des Bundesrechnungshofes in ihrer Eigenschaft als Beauftragte für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung erstellt hatte.

Um die Transparenz des staatlichen Handelns zu verbessern, sollten Risiken im gesundheitlichen Verbraucherschutz von unterschiedlichen Institutionen bewertet und gemanagt werden. Mit der Neuorganisation wurde im Jahr 2002 das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, damals noch als Bundesanstalt, als Behörde für das Risikomanagement geschaffen. Im gleichen Zug wurde mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung eine Institution ins Leben gerufen, die unabhängig von politischen Einflüssen Risiken bewertet und die Bundesregierung berät.

Zum Aufbau des neuen BVL nahmen im Mai 2002 fünfundzwanzig Mitarbeiter in Bonn die Arbeit auf. Hinzu kamen im Zuge der Errichtung des Bundesamtes die Abteilung für Pflanzenschutzmittel von der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft und der Bereich Futtermittel von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Vom Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin, das im Zuge der Neuorganisation des gesundheitlichen Verbraucherschutzes im BVL, dem Bundesinstitut für Risikobewertung und dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit aufging, wurde der Fachbereich Tierarzneimittelzulassung ins BVL integriert, ebenso wie eine Reihe von Fachaufgaben aus dem Bereich der Lebensmittelsicherheit. Im Jahr 2004 übernahm das BVL die Zulassung gentechnisch veränderter Organismen vom Robert-Koch-Institut. Von Dezember 2006 bis Mai 2014 nahm das BVL darüber hinaus Aufgaben im Bereich des grenzüberschreitenden, kollektiven wirtschaftlichen Verbraucherschutzes und der Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie wahr.

Im Mai 2002 übernahm Dr. Christian Grugel die Leitung der als "Bundesanstalt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit" gegründeten Behörde, zu deren Präsident er Mitte 2003 ernannt wurde. Unter seiner Leitung vollzog sich der Aufbau des BVL zu einer modernen Managementbehörde. Ende 2007 wechselte Dr. Christan Grugel in das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, um dort die Fachabteilung für Verbraucherpolitik zu leiten. Seit dem 1. Juni 2008 leitet Dr. Helmut Tschiersky das BVL und wurde am 1. Dezember 2008 zu dessen Präsident ernannt.

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