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Symposium "Herausforderungen 2010" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit am 19. und 20. November 2009 in Braunschweig im Vortragssaal des vTI-Forums

Schädlinge und Krankheitserreger auf Kulturpflanzen können erhebliche Ertragseinbußen bis hin zu Ernteausfällen verursachen und beeinträchtigen die Qualität und Lagerfähigkeit der Erzeugnisse. Die Landwirtschaft setzt daher viele Maßnahmen zur Kontrolle von Schadorganismen ein, darunter auch Pflanzenschutzmittel.

Die Zulassung und Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist durch strenge gesetzliche Vorschriften reglementiert. Während die Überwachung des Verkehrs mit Pflanzenschutzmitteln und ihrer Anwendung sowie der Rückstände in Lebensmitteln durch die Bundesländer wahrgenommen wird, ist das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) die zuständige Stelle für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln.

Auch wenn gesetzliche Vorschriften sicherstellen, dass Pflanzenschutzmittel-Rückstände nur bis zu einer unbedenklichen Höchstmenge in Lebensmitteln enthalten sind, haben einige Verbraucher Zweifel: Sind mit Pflanzenschutzmitteln behandelte Lebensmittel wirklich sicher?

Das Symposium verfolgte das Ziel, alle Aspekte des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln zu beleuchten: Die Sichtweisen des konventionellen und des biologischen Anbaus, die Verantwortung der Erzeuger und Händler, die Erwartungen des Verbrauchers und schließlich die Rolle des Staates und seiner amtlichen Überwachung. Im Rahmen dieser zweitägigen Veranstaltung bot sich die Gelegenheit, mit Fachleuten von Bundes- und Länderbehörden sowie der Wirtschafts- und Verbraucherverbände über dieses spannende Thema zu diskutieren.

Donnerstag, 19.11.2009

1. Themenblock

  • Ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln notwendig?

Prof. Dr. Bernd Böhmer, Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen: Sichtweise Konventioneller Anbau

Dr. Klaus-Peter Wilbois, Forschungsinstitut für biologischen Anbau: Sichtweise Biologischer Anbau

Dr. Hans-Gerd Nolting, BVL: Anforderungen an Pflanzenschutzmittel - Entwicklungen im Laufe der Zeit

2. Themenblock

Frank Waskow, Verbraucherzentrale NRW: Welche Erwartungen stellt der Verbraucher an Obst und Gemüse/pflanzliche Lebensmittel?

  • Die Verantwortung der Erzeuger und Händler

Dr. Georg Mevenkamp, Behr AG: Qualitätssicherungsysteme beim Erzeuger

Franz-Martin Rausch, Hauptverband des Deutschen Einzelhandels e.V.: Qualitätssicherungssysteme des Handels

Freitag, 20.11.2009

3. Themenblock

  • Die Verantwortung des Staates: Amtliche Kontrollen

Prof. Dr. med. vet. habil. Roland Körber, Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB): Integrierter Überwachungsansatz von Pflanzenschutzmitteln in Brandenburg vom Erzeuger bis zum Verbraucher

Dr. Petra Gowik, BVL: Die Rolle des NRLs für Rückstände von Pflanzenschutzmitteln im Netzwerk der Referenzlaboratorien

Prof. Dr. Manfred Edelhäuser, Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg: Das Ökomonitoring in Baden-Württemberg – Vorgehen und Befunde

4. Themenblock

Dr. Gerd Fricke, BVL: Aktuelle Entwicklungen im BVL im Bereich Risikomanagement von Rückständen aus der Überwachung


  • Bewertung der Rückstandsbefunde

Gerhard Kneib, Bundesausschuss Obst und Gemüse, Fachgruppe Obstbau: Aus der Sicht des Anwenders

Dr. Andreas Brügger, DFHV: Aus der Sicht des Handels

Manfred Krautter, EcoAid: Aus der Sicht der Verbraucher

Dr. Ursula Banasiak, BfR--Bundesinstitut für Risikobewertung: Aus der Sicht der Bewertungsbehörde

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