Navigation und Service

Hintergrundinformation: Dioxinkontamination in Futtermitteln und Lebensmitteln: Sicherheit geht vor

Bei eigenbetrieblichen Kontrollen eines Mischfutterherstellers in Schleswig-Holstein wurde eine Verunreinigung von pflanzlichem Futterfett mit Dioxinen festgestellt. Technische Mischfettsäuren, welche nicht für die Verwendung von Futtermitteln, sondern für den Einsatz zur Papierherstellung bestimmt waren, sind nach derzeitigem Kenntnisstand die Ursache der Kontamination. Mehr als 2700 Tonnen dieses Futterfettes wurden im November und Dezember 2010 an 25 Futtermittelhersteller in vier Bundesländern geliefert und gelangte von dort in die landwirtschaftlichen Betriebe. Von den mehr als 2700 Tonnen gingen allein knapp 2500 Tonnen an Futtermittelhersteller in Niedersachsen.

Die für die Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung zuständigen Stellen der Länder ermitteln derzeit, wie viele Betriebe betroffen sind, wie die Warenströme verlaufen sind und welche Vertriebswege von Bedeutung sind. Vorsorglich werden von den Länderbehörden landwirtschaftliche Betriebe gesperrt und entsprechende Produkte vom Markt genommen.

Bei allen Maßnahmen wird dem gesundheitlichen Verbraucherschutz höchste Priorität eingeräumt.

Ausgabejahr
2011
Erscheinungsdatum
04.01.2011
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Pressestelle • Mauerstraße 39-42 • 10117 Berlin
Telefon: 030/18444-00211 • Telefax: 030/18444-00209
E-Mail: pressestelle@bvl.bund.de • www.bvl.bund.de
Pressesprecherin
Nina Banspach (V.i.S.d.P.)

Mit zwei Klicks zu mehr Sicherheit. Erst nach Aktivierung des Schiebereglers wird das Element aktiviert. Datenschutzrechtlicher Hinweis: Durch Betätigen dieses externen Links verlassen Sie die Webseiten des BVL. Auf den Inhalt der nachfolgenden Website haben wir keinen Einfluss, insb. nicht auf den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung, die Sie hier finden können.


© 2018 Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit