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Hintergrundinformation: Ausbruch von akuter Gastroenteritis

Gemeinsame Information des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, des Bundesinstituts für Risikobewertung und des Robert Koch-Instituts

Die zuständigen Gesundheits- und Lebensmittelüberwachungsbehörden auf Bundes-, Länder- und lokaler Ebene arbeiten daran, den aktuellen Ausbruch von akuter Gastroenteritis zu stoppen und die Ursache zu identifizieren. Auf Bundesebene sind dies das Robert Koch Institut (RKI), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Im Vordergrund der Aktivitäten zur Identifizierung der Ausbruchsursache stehen epidemiologische Untersuchungen, die das RKI koordiniert, sowie Recherchen zu Herkunft und Vertriebswegen von Lebensmitteln, die auf Bundesebene vom BVL koordiniert werden. Das BfR wird gegebenenfalls eine Risikobewertung erstellen, sobald die entsprechenden Daten vorliegen. Erforderliche Maßnahmen werden von den zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörden ergriffen.

Bis zum 28. September 2012, 10 Uhr, sind mindestens 4.658 Fälle von akuter Gastroenteritis in vier Bundesländern bekannt geworden (Brandenburg: 1.194; Berlin: mindestens 600; Sachsen: 2.100; Thüringen: 764). Erkrankt sind überwiegend Kinder und Jugendliche. Die Beschwerden (Erbrechen, Durchfall) begannen bei der Mehrzahl der Fälle ab dem Abend des 25. September 2012. In der Nacht vom 27. zum 28. September sind weitere Erkrankungen aufgetreten. Die Krankheitsverläufe sind bei den meisten Fällen kurz und unkompliziert. Allerdings wurden Patienten auch vereinzelt stationär behandelt. Die Erkrankungen stehen wahrscheinlich größtenteils in Zusammenhang mit Kantinen von Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche.

Bisherige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass alle betroffenen Einrichtungen durch dasselbe Lebensmittelunternehmen mit Mahlzeiten versorgt wurden. Bisher wurde die Ausbruchsursache noch nicht identifiziert. Laboruntersuchungen von Patienten- und Lebensmittelproben werden derzeit auf Landesebene durchgeführt.

Ausgabejahr
2012
Erscheinungsdatum
28.09.2012
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Pressestelle • Mauerstraße 39-42 • 10117 Berlin
Telefon: 030/18444-00211 • Telefax: 030/18444-00209
E-Mail: pressestelle@bvl.bund.de • www.bvl.bund.de
Pressesprecherin
Nina Banspach (V.i.S.d.P.)

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