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Symposium „Prävention durch Information“

BVL und JRC veranstalten zweitägige Fachveranstaltung zur Früherkennung von Lebensmittelkrisen

EHEC-Keime in Sprossen, Noroviren in Erdbeeren, Pferdefleisch in Lasagne. Lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche und andere Lebensmittelkrisen treten zwar selten, aber doch immer wieder auf. Wie lassen sie sich vermeiden? Wie können aus Informationen aus der Lebensmittelkette fundierte Erkenntnis gezogen werden, die den Schutz der Verbraucher verbessern? Diesen Fragen geht das Symposium „Herausforderungen 2017: Prävention durch Information“ nach, das das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Zusammenarbeit mit dem Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission am 27. und 28. Oktober in Berlin veranstaltet.

Im ersten Teil des Symposiums analysieren und diskutieren Vertreter von Verbraucherverbänden, Behörden und Marktforschungsinstituten mögliche Präventions- und Informationsmaßnahmen für die Bevölkerung. Ebenso wird der Frage nachgegangen, was Verbraucher von einer Risiko- und Krisenkommunikation erwarten.

Manche kritischen Punkte innerhalb der Lebensmittelkette werden bereits durch die Information der amtlichen Lebensmittelüberwachung erkannt. Für eine umfassende Frühwarnung und Beurteilung des Krisenpotentials bedarf es jedoch weiterer Informationsquellen. Es werden daher im zweiten Teil des Symposiums Frühwarnsysteme aus Deutschland und anderen europäischen Staaten sowie wirtschaftseigene Initiativen vorgestellt.

Im dritten Teil des Symposiums beleuchten nationale und internationale Fachleute, wie die Ergebnisse aus der nationalen Lebensmittelkontrolle und aus der Kontrolle des grenzüberschreitenden Handels dazu genutzt werden können, Lebensmittelbetrug und andere Missstände zu erfassen und Präventionsmaßnahmen abzuleiten.

Schwerpunkt des Symposiums ist nicht nur der internationale Austausch, sondern auch der Austausch über Fachgrenzen hinweg. Es werden daher Experten aus dem Lebensmittelbereich, dem Gesundheitsbereich und dem Sicherheitsbereich sprechen. Im Anschluss an ein attraktives Tagungsprogramm bietet eine Abendveranstaltung am 27. Oktober in einem typischen Berliner Restaurant die Möglichkeit zu weiterem intensiven Austausch.

Symposium
„Herausforderungen 2017: Prävention durch Information“
27. und 28. Oktober 2016
Ludwig-Erhard-Haus
Fasanenstraße 85, 10623 Berlin

Weitere Informationen zum Tagungsprogramm bietet die Internetseite www.bvl.bund.de/symposium2016. Auf der Seite ist auch eine Anmeldung zum Symposium möglich.

Das Symposium „ Herausforderungen 2017: Prävention durch Information“ ist Teil einer BVL-Veranstaltungsreihe. Experten tauschen sich vor einem jährlich wechselnden Themenhintergrund über die Herausforderungen des kommenden Jahres aus. Das BVL organisiert diese Veranstaltung zum ersten Mal zusammen mit der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC) in Geel, Belgien (http://www.eubuero.de/jrc.htm). Das JRC unterstützt als wissenschaftliche Organisation der Europäischen Kommission die europäische Politik durch wissenschaftsbasierte unabhängige Beratung.

Hinweis für die Redaktionen

Die Veranstaltung steht für Medienvertreter offen. Sie können sich dafür per E-Mail formlos (Vor- und Nachname, Redaktion, Adresse, Telefon, E-Mail) bei der BVL-Pressestelle anmelden: pressestelle@bvl.bund.de.

Ausgabejahr
2016
Erscheinungsdatum
15.08.2016
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Pressestelle • Mauerstraße 39-42 • 10117 Berlin
Telefon: 030/18444-00211 • Telefax: 030/18444-00209
E-Mail: pressestelle@bvl.bund.de • www.bvl.bund.de
Pressesprecherin
Nina Banspach (V.i.S.d.P.)

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