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Analytik im Spannungsfeld globaler Warenströme

BVL-Symposium beschäftigt sich mit der Vergleichbarkeit von Messergebnissen

Der globale Lebensmittelhandel hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Damit sind auch die Anforderungen an die Lebensmittelkontrolle und an die Lebensmitteluntersuchungen gestiegen. Untersuchungslaboratorien sowie nationale, europäische und internationale Organisationen unternehmen große Anstrengungen, um Messunsicherheiten in vertretbaren Grenzen zu halten und so Standards für Messergebnisse international anzunähern. Das BVL-Symposium „Herausforderungen 2016“, das am 4. und 5. November 2015 in Berlin stattfindet, will die hierzu ergriffenen Maßnahmen thematisieren und Anwendungsmöglichkeiten, Ergebnisse sowie sich daraus ergebende Folgen aufzeigen und diskutieren.

Am ersten Tag des Symposiums werden die unterschiedlichen Aspekte der „Vergleichbarkeit von Messergebnissen“ beleuchtet. Zur Lebensmittelüberwachung gehört an zentraler Stelle die Lebensmitteluntersuchung. Die Bandbreite der Untersuchungsverfahren erstreckt sich von den Prüfungen durch menschliche Sinnesorgane wie optische und olfaktorische Prüfungen bis hin zu komplexen technischen Prozeduren wie massenspektrometrischen oder infrarotspektroskopischen Verfahren. Alle diese Verfahren müssen strengen Qualitätssicherheits- und metrologischen Vorgaben entsprechen, um zu sicheren und weltweit vergleichbaren Aussagen zu kommen. Vergleichbare Standards sind nicht nur ein Pfeiler einer globalen Lebensmittelsicherheit, sondern auch einer internationalen Lebensmittelqualität.

Mit welchen Instrumentarien nationale und internationale Gremien wie die metrologischen Institutionen, die Normungsorganisationen und Referenzlabornetzwerke und der Codex Alimentarius vergleichbare Standards erreichen, werden Experten der beteiligten Organisationen auf dem Symposium schildern.

Der zweite Tag des Symposiums ist überwiegend dem Thema Antibiotikarückstände aus der Tierbehandlung gewidmet. Diese Thematik wird derzeit ausgiebig in Politik und Medien diskutiert. Das Nationale Antibiotikaresistenzmonitoring tierpathogener Erreger im BVL berichtet hierzu jährlich über Status und Entwicklungen. Darüber hinaus ist das Nationale Referenzlaboratorium für Tierarzneimittelrückstände im BVL angesiedelt und bietet als Dienstleistung für amtliche Laboratorien umfangreiche Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Untersuchung der Rückstände in tierischen Lebensmitteln an. Auf dem Symposium werden außerdem die Ergebnisse einer zweijährigen Monitoringstudie zur Antibiotikarückstandsbelastung von Schweinen, Rindern und Kälbern vorgestellt. Das Symposium will die Sachlage der Analytik bei Antibiotikauntersuchungen, die Belastungssituation bei lebensmittelliefernden Tieren sowie die Antibiotikaresistenzentwicklung gebündelt darstellen und verbinden.

Neben dem informativen Programm vor Ort bietet eine Abendveranstaltung am 4. November 2015 im Restaurant Reinhard’s am Kurfürstendamm vielfältige Möglichkeiten des fachübergreifenden Erfahrungsaustausches und der Kommunikation.

BVL-Symposium „Herausforderungen 2016“
„Vergleichbarkeit von Messergebnissen – Analytik im Spannungsfeld globaler Warenströme“
4. und 5. November 2015
Ludwig-Erhard-Haus
Fasanenstraße 85
10623 Berlin

Das Symposium „Vergleichbarkeit von Messergebnissen – Analytik im Spannungsfeld globaler Warenströme“ ist Teil einer BVL-Veranstaltungsreihe. Experten tauschen sich vor einem jährlich wechselnden Themenhintergrund über die Herausforderungen des kommenden Jahres aus.

Hinweis für die Redaktionen
Die Veranstaltung steht für Medienvertreter offen. Sie können sich dafür per E-Mail formlos (Vor- und Nachname, Redaktion, Adresse, Telefon, E-Mail) bei der BVL-Pressestelle anmelden: pressestelle@bvl.bund.de.

Ausgabejahr
2015
Erscheinungsdatum
20.05.2015
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Pressestelle • Mauerstraße 39-42 • 10117 Berlin
Telefon: 030/18444-00211 • Telefax: 030/18444-00209
E-Mail: pressestelle@bvl.bund.de • www.bvl.bund.de
Pressesprecherin
Nina Banspach (V.i.S.d.P.)

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